Der Schreck in der Nacht

Nachdem wir gegen 22:30 wieder zu Hause waren, hat sich Maurices Zustand immer mehr gebessert. Er hat gefressen, getrunken, ist herumgewuselt und seine Atmung hat sich stetig gebessert. Und dann hab ich schon gedacht, jetzt haben wirs überstanden.

Kurz vor Mitternacht dann aber ganz plötzlich saß er wieder da: Schnappatmung, fiepend, knattern und neu irgendwie verschleimt klingend. Also schnell wieder in der Klinik angerufen und hingefahren. Dort wurde dann ein Röntgen gemacht, die Lunge war, wie schon beim ersten Besuch dank Stethoskop vermutet, frei. Dafür konnte man aber eine kleine Umfangsvermehrung neben dem Kehlkopf ausmachen und zudem sah man ganz gut, dass er aufgegast war. Er wurde nun also gegen die Schwellung im Halsbereich behandelt, sowie gegen die Aufgasung. Aktuell stehen 3 Theorien für die Schwellung im Raum.
- Die erste ist bei Kleinnagern natürlich der Tumor. Dagegen spricht aber laut TA das akute spontane Eintreten der Atemnot, sowie die zwischenzeitliche Besserung.
- Zudem kann auch eine Entzündung Grund sein, z.B. durch ein durch die Backentasche eingespießtes Fremdteilchen. Das passt aber nicht so ganz mit der erneuten Verschlechterung nach Entzündungshemmern und AB zusammen.
- Als drittes könnte auch noch eine allergische Reaktion auf z.B. einen Insektenstich sein. Gründe für die Theorie sind, dass ich heute ein total seltsames Insekt im Tierzimmer bei seinem Gehege gesehen hab und dass er an der Seite der Schwellung eine Rötung der Haut aufweist. Zudem hat er sich seit ca. 22 Uhr immer wieder an der Stelle gekratzt, was seit der juckreizstillenden Medigabe aufgehört hat.

Alles in allem wird es wohl noch eine lange Nacht werden, ich schupf mir mal ein wenig Koffein rein…

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